Sonntag, 31. Juli 2011

Der Pudel auf Menschensuche

Rafinha und ich waren im Juni bei einem Einsteigerseminar "MANTRAILING". Er hat sich dort doch recht geschickt angestellt, daher sind wir jetzt freitags in einer Trailgruppe. Das erste Mal haben wir ja ganz einfache Sachen gemacht, er hat auch immer die Suchperson mit seinen Leckerlies weglaufen sehen. Er hat die Person immer gefunden, nur ich war einmal etwas zu blöd, den Hund richtig zu "lesen".
Beim zweiten Treffen hat er zwar gesehen, dass sich da jemand von der Gruppe entfernt, aber nicht darauf geachtet, dass da auch seine Leckerchendose im Spiel war.
Als er dann suchen sollte, ist er doch recht ratlos losgelaufen und hat die Suchperson wohl eher zufällig gefunden. Die nachsten Trails an diesem Tag waren dann aber besser, weil er dann ja wieder wusste, um was es ging.
Vorgestern waren wir wieder unterwegs. Ich habe der Suchperson vorher die Dose gegeben, ohne das Rafinha das gesehen hätte. Er hat dann aber die Person weglaufen sehen. Dann wurde er von einer sehr netten Hündin etwas abgelenkt, hat sich aber schon beim Anziehen vom Geschirr perfekt ausgerichtet. Er hat dann seine Nase wirklich tief in den Plastikbeutel mit dem Geruchsgegenstand gesteckt und ist ganz zielstrebig losgelaufen. Er hat die Person auch richtig schnell gefunden und ich habe an seinen Reaktionen ganz deutlich sehen können, wann er die Spur in der Nase hatte, wann er Richtungen ausgeschlossen hat und wann er nicht so sicher war.
Nach einer kleinen Pause durfte er noch mal suchen.
Diesmal musste er im Auto bleiben, wären sich die Suchperson versteckt hat. Ich habe gemerkt, dass er eigentlich schon auf dem Weg zum Suchstart "getrailt" hat. Allerdings hatte er dann so einige Mühe, die Spur richtig zu verfolgen. Ich bin mir dann manchmal auch noch nicht sicher, ob er bei mir nachfragt, oder eine Richtung ausschließt, oder ob er sich nur nicht sicher ist...

Ich fand diese Trailstunde überaus lehrreich und habe so einiges dazugelernt.
1. Den Hund beim Suchen etwas "ausbremsen".
2. Wenn er markiert, hat er die Spur verloren.
3. Wenn er zurückguckt, erst mal aus dem Weg gehen und prüfen, ob er umdrehen will.

Ich bin mächtig stolz auf mein Lockentier, er war wirklich ganz konzentriert bei der Sache und konnte trotz gesteigerter Schwierigkeit die gesuchten Personen finden.

Freitag, 24. Juni 2011

DIE OHREN

Hurra, hurra!
Die Ohren vom Pudel sind endlich gesund! Jedenfalls schon seit 3 Wochen.
Was haben wir nicht alles probiert - Homöopathier, Osteopathie, verschiedene Ohrreiniger, sogar Cortison, Antibiotika und solche Sachen...
Dank Akkupunktur haben wir das Ohrproblem jetzt anscheinend im Griff. Sollte es wieder schlimmer werden, weiß ich ja, wo ich nadeln muss und kann ihm helfen.
Er ist jetzt wieder viel aktiver und leichter zu motivieren.
Der Pudel und ich werden jetzt so richtig durchstarten......

Sonntag, 20. Februar 2011

Es gibt Neuigkeiten

Die lieben Ohren des Pudels machen immer noch nicht das, was sie sollen.
Nachdem auch nach dem 2. Besuch in der römischen Villa, Futterumstellung und Zusätzefüttern die Ohrensituation nicht besser wurde, der Pudel aber richtig Zahnstein bekommen hat, habe ich wieder auf BARF umgestellt. Die Zähne sind jetzt wieder so gut wie blizeblank und die Ohren immer noch suppig und dreckig.
Jetzt gehen wir zur Osteopathin. Evtl. werde ich es auch noch mit Radionik probieren.
Ich habe eine Tierkommunikation in Auftrag gegeben und dort sagte der Pudel (man kann dran glauben, muss aber nicht), dass er die Reinigungen leid ist und das Problem immer wieder neu entfachen und verschlimmern würden. Er wäre reizüberflutet und würde durch die verstopften Ohren probieren, ein bisschen Ruhe zu finden. Daher würde er auch nicht so gerne Hundesport machen, weil ihm eh schon der Kopf schwirrt und er sich dann nicht konzentrieren könne.
Er liegt aber seit ein paar Tagen auch Abends mal gerne mit im Wohnzimmer, wo der Fernseher läuft. Früher ist er hauptsächlich im Flur gelegen.
Dann war ich vor einer Woche mit meinem Rudel bei Anita Balser (Hundeteamschule) zum Intensivtag. Das war wirklich toll und hat mir viel gebracht. Am Ende des Trainings lagen meine Hunde auf einer Decke in einem Zimmer und sie sind liegengeblieben, auch wenn jemand mit einem fremden Hund zur Türe herein gekommen ist.
Leider klappt es zuhause noch nicht ganz so gut, aber es hat sich schon einiges getan. Mehr dazu im nächsten Post.

Dienstag, 16. November 2010

Die römische Villa

ist eine Sehenswürdigkeit in Longuich. Dort (in Longuich) praktiziert auch der berühmt-berüchtigte Tierarzt Backhaus.
Wir sind gestern dahin gefahren, weil die Ohren einfach nicht so wollen, wie sie sollen. Herr Backhaus hat sich auch persönlich um uns bemüht und war vom Pudeltier ganz begeistert. Es wurde nochmal ein Blutbild gemacht und ein Bluttrocknungsmuster. Er hat meinen Pudel kurz abgefühlt (nicht abgetastet) und dann haben wir 2 versch. Salben für die Ohren und einen Futterzusatz bekommen - und ich muss den Hund jetzt morgens füttern. Erst mal mit den Zusätzen (einen Teil davon verfütter ich ja schon) und das 5e Trockenfutter. Eine Eigenblutbehandlung hat er auch bekommen.
Der Wunderdoktor meint, es sollte in 3 Wochen viel besser sein - wenn nicht, dann nochmal vorbeikommen.
Ich bin ja wirklich gespannt, ob das so einfach funktioniert.

Sonntag, 24. Oktober 2010

BH oder nicht BH.......

diese Frage stelle ich mir im Moment nicht nur morgendlich vor dem Kleiderschrank, sondern auch immer dann, wenn das Pudeltier beim Mittagspausen-Spaziergang sein Unterordnungstraining einfordert und lächeld neben mir herläuft. Die Ablage ist mittlerweile auch schon diskussionswürdig und das Herankommen aus dem PLATZ klappt manchmal sogar im Galopp. Allerdings haben wir da ja auch keinen Trainingspartner und keine Ablenkung. Ich müsste mir halt einfach mal ein Herz fassen und mich entweder auf dem Platz mal wieder blicken lassen, auf dem wir uns bis auf die Knochen blamiert haben oder einen neuen Verein suchen, der uns so wurschteln lässt, wie ich es für richtig halte.
Die Ohren sind mal so und mal so - also eigentlich nix neues. Allerdings spielt er jetzt auf dem Hundeplatz des öfteren mit Sirius (am Freitag sogar mit Petra) und ist auch beim Agility recht flott unterwegs - sogar im Tunnel.

Samstag, 25. September 2010

Und immer noch die Ohren

Ich glaube, so langsam kann ich eine Besserung feststellen.
Wir haben jetzt auch so ziemlich alles unternommen, was man unternehmen kann.
Er hat noch mal ein neues homöopathisches Mittel bekommen. Dann waren wir bei der Kinesiologin und haben ihn auf Allergien ausgetestet, eine Bachblüte für ihn gefunden und ihn energetisch (hat irgendwas mit Farben zu tun) ausbalanciert. Ich weiß ja nicht so recht, was ich davon halten soll - war ganz schon seltsam - aber vielleicht wirkts ja. Dann wurde eine Blutprobe und eine Urinprobe im Labor untersucht. Ergebnis natürlich wieder nix. Der Schilddrüsenwert war etwas zu niedrig und ein zweiter Test zum Abklären wurde gemacht. Der war dann wieder negativ, also wieder nix. In der Urinprobe war zu viel Eiweiß. Das liegt aber warscheinlich an der Ausschlussdiät. Da hat er ja praktisch nur reines Muskelfleisch bekommen.
Jetzt bekommt er also morgens seine Bachblüten, dann habe ich die Ernährung wieder auf "normal-barf" umgestellt. Er bekommt jetzt eine Darmsanierung nach Tierarzt Backhaus und als Leckerchen nur noch 5e Futter. Also alles nach TCM.
Und irgendwas davon - oder auch alles - scheint zu fruchten. Die Ohren sind sauberer, er schüttelt aber noch. Geben wir der ganzen Sache mal noch 1 - 2 Wochen Zeit zu wirken.
Wenns dann nicht richtig besser ist, fahren wir halt mal zum Tierarzt Backhaus in die römische Villa, vielleicht weiß der ja mehr.

Donnerstag, 19. August 2010

Die blöden Ohren

machen was sie wollen!!!
Mal ein paar Tage trocken, mit schwarzen Krümeln, dann wieder schwarzer nasser Schmodder mit Kopfschütteln, mal links mal rechts......
Noch finde ich kein System, aber wir bleiben dran.
Die Ausschlussdiät scheint auch noch nicht zu fruchten, aber so schnell geben wir nicht auf.